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Streiktraum

Generalstreik in Frankreich

Der Aufruf zum Generalstreik bewegte in ganz Frankreich gestern laut inoffiziellen Angaben mehr als 2,5 Mio. Arbeiter auf die Straße,

während die Polizei von ca. 1.Mio. Demonstranten sprach. Der Protest der Bürger richtete sich hauptsächlich gegen die Politik der Regierung Sarkozy.
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Stahlarbeiter-Demo während dem Protesmarsch durch Marseille Foto:(Jean-Paul Pelissier/Reuters)

Französische Medien hatten die landesweiten Streiks als erste wirkliche Prüfung für Sarkozys Wirtschafts- und Sozialpolitik bezeichnet und einen "schwarzen Donnerstag" vorhergesagt.

Erstmals seit Beginn der Wirtschaftskrise hatten alle Arbeitnehmervertretungen gemeinsam zum Streik aufgerufen, um für Beschäftigung und Kaufkraft sowie gegen Stellenstreichungen im öffentlichen Dienst zu demonstrieren.

Auch Mitarbeiter aus der Privatwirtschaft waren zu Streiks aufgerufen. Laut Arbeitgebervertretern nahmen viele Beschäftigte einen Tag frei, um Probleme auf dem Weg zur Arbeit zu vermeiden.


2,5 Millionen protestiern auf den Straßen Frankreichs

Kommentar:
Bemerkenswert ist die Mobilisierung der französichen Bürger. Von solch einer Solidarität kann der deutsche Michl leider nur träumen - oder wie sagte Lenin: "Bevor der Deutsche zur Revolution geht, muss er noch am Bahnhof vorbei um nachzusehen, ob er denn nicht mit dem Zug dort hin kommt!"

Ebenfalls bemerkenswert war die gestrige Berichterstattung in den deutschen Medien über die Bewegung der Massen in Frankreich, ganz speziell die öffentlich rechtlichen Medienanstalten. Diese vergaben den Meldung aus Frankreich allerhöchstens Priorität für ein Randbemerkung am Ende der Sendung, kurz vor dem Wetterbericht.

Fotos:
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