Anti-AKW-Demo in Landshut
9.Countdown für Isar-1
Erstellt: |
Montag, 13. Juni 2011 um 23:18 Uhr |
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Autor: bib |
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Der "Letzte Countdown für Isar-1" wurde am 11.06.2011 in Landshut angezählt. Rund 350 Menschen fanden sich vergangenen Samstag vor dem Rathaus ein, um zum neunten mal den
symbolischen "Abpfiff" für das älteste deutsche Kernkraftwerk zu zelebrieren. 11.06.2011 - 9. Countdown für Isar-1 - Letzter Abpfiff
Nachdem die Bundesregierung am vergangenen Montag den Beschluss fasste, die acht alten Kernkraftwerke stillzulegen, ist somit das Ziel des BüfA-Landshut und auch der Mahnwache in Niederaichbach erreicht, welches die Abschaltung von Isar-1 vorsah. Freilich ist damit die nukleare Gefahr samt Restrisiko nur erst einmal vordergründig beseitigt, denn bis das Abklingbecken und der Reaktor vom hochgiftigen nuklearen Material geleert sind, vergehen noch Jahre.
Letzte Mahnwache Isar-1, 06.06.2011
Die letzte Mahnwache zur "Abschaltung" von Isar-1 viel ins Wasser - nicht weil Isar-1 schon vom Netz ist - nein, sondern weil es einfach samt Blitz, Donner und Hagelschlag am Montag in Niederaichbach sintflutartig "pisste".
Ob das ein Omen war??
Und wenn ja, welches???
Nach der im letzten Sommer beschlossenen Laufzeitverlängerung für altersschwache Meiler war bis zum Super-GAU von Fukushima nicht abzusehen, inwieweit der Anti-Atom-Protest gegen Isar-1 erfolgreich sein wird, was leider auch einen bitteren Beigeschmack hinterlässt. Zeigt es doch, dass immer erst etwas schreckliches passieren muss, damit Einsicht bei so manchem Politiker, aber auch Bürger, einkehrt. Es zeigt die Vergesslichkeit vieler Bürger ebenso, die sich 25 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernoby ebenfalls erst durch Fukushima eines Besseren belehrt sahen. Die letzte Mahnwache zur "Abschaltung" von Isar-1 viel ins Wasser - nicht weil Isar-1 schon vom Netz ist - nein, sondern weil es einfach samt Blitz, Donner und Hagelschlag am Montag in Niederaichbach sintflutartig "pisste".
Ob das ein Omen war??
Und wenn ja, welches???
Die Demonstranten hatten trotzdem etwas zu feiern, war es doch ihr Engagement, auch ihr Mut und nicht zuletzt ihre Courage, den Regierenden und deren befreundeter Atomkartelle die Stirn zu bieten. D'Raith-Schwestern formulierten das so: "Liaba schwer vermittelbar ois a Oaschkriacha!" In Landshut, so stellten die Schwestern aus Roding fest, gibt's "scho'a a paar schwer Vermittelbare" und das ist gut so, denn die Welt braucht viel mehr "schwer Vermittelbare", damit sich etwas bessert.
D'Raith-Schwestern & da Blaimer
"Viele Kilometer von Roding entfernt, entdeckten die Raith-Schwestern Wirtshäuser, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat" sagte Tubabläser Giovanni an. Die Schwestern haben dort sogar die Spezies des "Oaschkriachas" endeckt, erforscht und danach musikalisch obduziert. Am Ende sogar gründen die Damen aus dem Bayerischen-Wald, zusammen mit ihrem Gitarren- und Ukulelen-"Hausl" Blaimer, eine Partei, die da heißen soll: "Auf, in's Oaschloch nei!"
Auf der nächsten Seite u.a. Gerhard Albrecht von der Plattform gegen Temelin
euronews Deutsch
Fukushima Webcam
euronews no comment
„Tschernobyl-Dokumentationscollage“
Eine grandiose Radiosendung der Redaktion RestrisikoIm Jahr 2005 wurde dem Team der Sendung Restrisiko der Anti-Atom-Gruppe Mannheim für diese hochwertige journalistische Arbeit der alternative Medienpreis verliehen. (bermudafunk.org / Freies Radio Rhein-Neckar)
Download Radiosendung: MP3(57Mb)
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