Kundus Affäre
gezielte Tötung?
Erstellt: |
Freitag, 18. Dezember 2009 um 17:25 Uhr |
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Autor: Gert Flegelskamp |
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Über das Bombardement auf die Tanklaster in Afghanistan kann man nun ja täglich lesen. Jung ist bereits darüber gestolpert, jetzt steht zu Guttenberg unter Druck. Letzterer muss nun die Erfahrung machen,
dass es Fallstricke in sich birgt, wenn man sein Fähnchen immer in den Wind hängen will. Zuerst fand er das Bombardement angemessen. Als er merkte, dass das in der Öffentlichkeit nicht so gut ankam, feuerte er 2 Leute und schwenkte um, weil ihm angeblich wichtige Dokumente vorenthalten wurden. Nun wird bekannt, dass er dennoch unmittelbar nach Amtsantritt als Verteidigungsminister informiert gewesen sein muss und hat damit nun das Problem, wie er sich da wieder herauswindet.
Inzwischen ist ein neuer Tenor aufgetaucht. Gerüchteweise heißt es, aus dem Bundeskanzleramt sei die Anweisung zu einem härteren Vorgehen in Afghanistan erfolgt, was die "gezielte Tötung" mit einschloss. Damit bekommt die Sache eine neue Dimension. Doch zunächst der Hinweis darauf, dass das Parlament gerade das Mandat verlängert hat. Obama fordert weitere deutsche Soldaten an und wird sie wohl auch bekommen, auch wenn man offiziell derzeit noch zögert. Doch das ist reine Taktik, um die aufgebrachten Gemüter in der Bevölkerung zu beschwichtigen. Westerwelle fordert Garantien von Karsei, dass er die Korruption im Lande bekämpfen soll. Ebenso gut könnte er einen Bandwurm bitten, sich an die Tischmanieren zu halten.
Abendnachrichten Samstag, 12. Dezember 2009
ZDF heute, 19.00 Uhr / 2. ARD Tagesschau, 20.00 Uhr
Mehr Soldaten bedeutet, dass der Krieg dort ausgeweitet werden soll und Deutschland ist Teil der US-Kriegsmaschinerie. Alle Begründungen, warum die Deutschen dort sind, dienen nur der Verschleierung des wirklichen Auftrags. Sie sind Besatzer im Auftrag der USA. Besatzungsmacht in einem Land, das keinerlei Aggressionen gegen irgendein Land ausgeübt hat, aber von den USA mit einer windigen Begründung überfallen wurde. Was die "Taliban" in Afghanistan machen, ist das Gleiche, was sie in Zeiten der russischen Besetzung gemacht haben. Sie greifen die Besatzer an und führen einen Partisanenkrieg. Eine andere Möglichkeit haben sie gar nicht, denn gegen die modernen Waffen der Besatzer können sie mit nichts Vergleichbarem aufwarten.
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